Elisabeth Kaiser Die SPD Gera appelliert an die Wählerinnen und Wähler der Stadt Gera, bei der Stichwahl um das Oberbürgermeister-Amt dem Kandidaten Julian Vonarb ihre Stimme zu geben.
Am 29. April gebe es nur mit dieser Wahlentscheidung noch eine Chance auf eine gute Zukunft für die Stadt.
Das Wahlergebnis vom Sonntag sieht die SPD mit gemischten Gefühlen. Sie habe mit der deutlichen Abwahl von Viola Hahn nur ihr Minimalziel erreicht. „Wir sind enttäuscht, dass unser Kandidat Norbert Hein nicht in die Stichwahl gehen wird. Er stand für die größte Kompetenz und hat im Wahlkampf immer Haltung bewiesen“, bedankte sich Elisabeth Kaiser, amtierende SPD-Kreisvorsitzende, für seine Kandidatur und seinen Einsatz.
Die SPD Gera ist vor allem erschüttert über den zweiten Platz des AfD-Kandidaten. „Ein Oberbürgermeister aus den Reihen dieser Partei wäre ein fatales Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt und der denkbar schlechteste Weg, Gera nach vorne zu bringen. Der Image-Schaden wäre enorm und mit keiner noch so guten Image-Kampagne aufzupolieren“, stellt Kaiser klar.
Julian Vonarb habe sich dagegen als aufgeschlossen für neue Ideen und für einen neuen Stil im Umgang mit dem Stadtrat und mit der Landesregierung gezeigt. „Von der Wahl Julian Vonarbs zum Oberbürgermeister erhoffen wir uns die Chance auf ein neues fortschrittliches Kapitel in der Geschichte unserer Stadt. Er hat uns eine konstruktive Zusammenarbeit zugesichert. Aus diesen Gründen werben wir für Julian Vonarbs Wahl am 29. April“, so die SPD-Kreisvorsitzende abschließend.