Aue II - Einkaufsmöglichkeiten

Veröffentlicht am 14.10.2009 in Stadtrat

Fraktion Freie Wähler
Fraktion SPD

Zum Beitrag: Nun auch Discounter in Suhler Innenstadt, Freies Wort vom 17. September

Woher der Sinneswandel
beim Kaufleuteverband?
Die Stadtratsfraktionen der SPD und der Freien Wähler haben sich in den vergangenen drei Jahren auf Wunsch vieler Bürger der Aue II vehement für die Neugestaltung der Verkaufs- und Dienstleistungsflächen in diesem Wohngebiet eingesetzt, auch wenn es von Teilen der Fraktionen CDU, Aktiv für Suhl und LINKE Widerstände gab. Dagegen ausgesprochen hatte sich auch die Regionalleiterin für Südthüringen vom Thüringer Verband der Kaufleute, Marion Abraham-Etzold. Als Vertreterin des Fachverbandes warnte sie vor der Wieder-belebung und Neugestaltung des derzeit maroden, unansehnlichen Handels- und Dienstleistungsbereiches im ansonsten gut rekonstruierten Wohngebiet Aue II. Als Gründe führte sie die vorhandene Überdimensionierung an Handelsfläche in Suhl, zu viel Konkurrenz und nicht genügend Kaufkraft für weitere Märkte an. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden neuen Märkte im nur dreihundert Meter entfernten Haenel-Gelände noch nicht einmal im Gespräch. Nun jedoch, nach Eröffnung des neuen Penny-Marktes lässt die Fachfrau ganz anderes hören: In Suhl sieht sie eine gute Kaufkraft und die Nähe des neuen Marktes zu Lidl und Kaufland überhaupt nicht problematisch.
Nachdem auf dem TLG-eigenen Haenel-Gelände zwei neue Typen-Märkte emporgewachsen sind, deren verkehrstechnische Anbindung aus unserer Sicht sehr problematisch ist, fragen wir uns: Was wäre eigentlich an der Wiederbelebung der ursprünglichen Handels- und Dienstleistungsfläche in der nahen Aue II so schlimm gewesen? Für die Belegung der dort neu entstehenden Gebäude war die Investoren-Firma in Verhandlung mit dem Dänischen Bettenlager (das ist inzwischen an den Rand der Stadt gezogen!), (weg für das zweite) mit einem bekannten Lebensmitteldiscounter und (weg für das dritte) mit einem Getränkemarkt (weg einer Drogerie und einem Pfennig-Artikel-Anbieter). In den Gebäuden, auf deren Architektur die Stadt zumindest hätte Einfluss nehmen können, sollten außerdem die in der Aue II ansässigen Dienstleister wie Friseur, Sparkasse etc. mit einziehen. Die GeWo hätte für ihren Flächenverkauf eine Million Euro (!) einnehmen können, die Stadt Suhl für ihre Grundstücke über 200 000 Euro. Der Verkaufspreis für die Rewe-Halle stand ebenfalls fest. Wäre das Projekt zustande gekommen, hätte die TLG auf dem Haenel-Gelände wahrscheinlich vorerst keine Markt-Betreiber gefunden und diese Innenstadt-Fläche wäre noch entwicklungsfähig gewesen. Aber das alles ist Konjunktiv und Geschichte. Ob das abgespeckte, kleine Discounter-Projekt in der Aue II nun überhaupt noch zum Tragen kommt, ist fraglich. Denn jetzt liegt die Entscheidung beim Rewe-Konzern, ob er seine Halle verkauft oder nicht. Sollte das positiv ausfallen, wird dann die Fachfrau vom Kaufleute-Verband ohnehin wieder warnen ob der Überdimensionierung an Verkaufsfläche in Suhl. Immerhin sind ja nun 1 600 Quadratmeter neu in bester Innenstadtlage hinzugekommen. Aber wir bleiben weiter dran im Interesse der Aue-II-Bewohner.

Ingrid Ehrhardt, Fraktionsvorsitzende Freie Wähler
Karin Müller, Fraktionsvorsitzende SPD

 
 

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