Janine Merz, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Die Zukunft des Friedhofs in Helba stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins, zu der er in seiner Reihe „AnsprechBar“ am 11. März 2013 in den Festsaal über der Gaststätte zur Fröhlichen Einkehr eingeladen hatte. An der lebhaften Diskussion über die Zukunft ihres Ortsteils, die von der Vorsitzenden des Ortsvereins Janine Merz und dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Meininger Stadtrat Jens Hüther geleitet wurde, beteiligten sich rund 100 Bürgerinnen und Bürger.
Dabei wurde schnell klar, dass die Ideen des Planungsbüros Ledermann keine Zustimmung finden würde. Ihr Vorschlag zur Entwidmung des Bergfriedhofs im Entwurf des Friedhofsentwicklungskonzepts traf auf heftigen Wiederspruch.
Zwar wurde bestätigt, dass der Friedhof zurzeit einen trostlosen Eindruck mache - mit defekten Treppen, ungesicherten Hanglagen, einer alte ungenutzten Trauerhalle und einer Menge Wildwuchs zwischen den Grabstätten. Gleichzeitig machten die Helbaer aber deutlich, wie wichtig ihnen der Friedhof ist - als Ort der Erinnerung und als Ort der gebraucht wird, um die Geschichte Gemeinschaft und ihre Identität zu bewahren.
.jpg)
Janine Merz und Jens Hüther forderten von Verwaltung und Stadtrat viel Fingerspitzengefühl bei diesem Thema. „Der Bergfriedhof kann für uns nicht nur eine Verwaltungsangelegenheit sein, die möglichst wenig kosten darf“, machte Hüther klar. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Versäumnisse der vergangenen Jahre, in denen nichts zur Erhaltung des Friedhofs getan worden sei. Seiner Meinung nach wurde der notwendige Anpassungsbedarf bei der Friedhofsentwicklung in Meiningen verschlafen. Insbesondere in Helba wurde nicht investiert.
Dass diese Versäumnisse nun die Schließung ihres Friedhofs begründen sollten, konnten auch die Einwohner nicht einsehen. Sie machten viel mehr deutlich, dass Helba seinen dörflichen Charakter erhalten solle. dazu verlangen sie eine gesicherte Zukunft für ihren Friedhof und die Durchführung der notwendigen Investitionen.
Es wurde signalisiert, auch durch Eigenleistungen der Gemeinschaft zur Erhaltung und Entwicklung des Bergfriedhofs beitragen zu wollen. Diesen Ball griffen die Gastgeber gerne auf. Als Botschaft wolle man für die anstehenden Beratungen im Stadtrat mitnehmen, wie wichtig der Erhalt des Friedhofs für Helba ist.
Außerden kündigte Jens Hüther an, dass man intensiv nach vernünftigen Alternativen zur Entwidmung suchen, werde. Allerdings seien neue Wege hin zu einer nachhaltigen Friedhofsbewirtschaftung auf allen Meininger Friedhöfen notwendig, denn in diesem Bereich müssten die Kosten für die Bürger im Blick behalten werden.
.jpg)