Altenburger Erklärung verabschiedet

Veröffentlicht am 13.08.2008 in Kampf gegen Menschenfeindlichkeit

Mittlerweile treffen sich die Initiatoren eines breiten Netzwerkes aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt Altenburg und des Landkreises regelmäßig für die Planung eigener Aktionen in der Skatstadt am 13. September 2008. Für diesen Tag hat die Thüringer NPD das sogenannte „Fest der Völker“ in Altenburg angemeldet.

„Wir werden nicht dulden, dass sich braunes Gedankengut in Altenburg breit macht“, erklärt dazu Anne-Kristin Ibrügger, Sprecherin des Aktions-bündnisses gegen Rechtsextremismus. Unter Mitarbeit des Jenaer Aktionsnetzwerkes planen die Altenburger derzeit eine Veranstaltung mit Kundgebung und Demonstration für Toleranz und Demokratie.

Doch wie auch in Jena, geht man in der Skatstadt einen Schritt weiter. In einer Altenburger Erklärung machen Unterstützer deutlich, dass sie sich dazu bekennen, auf friedlichem Wege die Veranstaltung der Neonazis zu blockieren. Erste Unterzeichner fanden sich bei einer Veranstaltung am 12. August 2008. „In den nächsten Tagen gilt es, so viele Unterschriften wie möglich unter der Erklärung zu sammeln. Wir sehen in einer friedlichen Blockade des ‚Festes der Völker’ der NPD die Chance, den Rechtsextremisten deutlich zu machen, dass man in Altenburg ähnlich wenig Erfolg haben wird, wie in Jena.“ macht Anne-Kristin Ibrügger deutlich.

Diese Erklärung liegt ab sofort in den Kirchen des Landkreises, den Geschäftsstellen der Parteien oder in Altenburger Jugendeinrichtungen aus. Des weiteren kann diese auf den Internetseiten des Bündnisses oder der Parteien heruntergeladen werden. Unterschriebene Listen können beim Kreisjugendring oder den Geschäftsstellen der Parteien abgegeben werden.

In Jena unterzeichneten die Jenaer Erklärung bis jetzt immerhin 650 Bürger. Im Jahr 2007 blockierten 2000 Jenaer die Zufahrt zum „Fest der Völker“ und störten dies damit empfindlich. Schon jetzt kündigte Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) seine Unterstützung und sein Kommen am 13. September 2008 an. In der Universitätsstadt stehen für diesen Tag sechs Reisebusse zur Unterstützung der Veranstaltung des Altenburger Aktionsbündnisses für Jenaer Bürger bereit.

Hintergrund:

Seit 2005 veranstaltet die NPD in Jena das sogenannte „Fest der Völker“. Dabei handelt es sich um ein europäisches Festival rechtsextremer Bands. Getarnt als politische Kundgebung nutzt die NPD die Veranstaltung zur Sammlung von Geld. An Stelle von Eintrittgeldern werden „Spenden“ gesammelt. Der Name „Fest der Völker“ geht auf den Prolog des Leni-Riefenstahl-Filmes „Olympia“ zurück, den die Regisseurin im Auftrag von Joseph Goebbels 1936 drehte. Mittlerweile ist es einem breiten Bündnis aus Jenaer Bürgerinnen und Bürgern gelungen, das Fest aus der Thüringer Stadt zu vertreiben. In Folge dessen meldeten die Veranstalter das „Fest der Völker“ in Altenburg an. Geplant sind neben den Auftritten von Bands aus der Rechtsrock-Szene, auch Redebeiträge von Neonazis aus Deutschland, England oder Bulgarien.

Hier können Sie die Altenburger Erklärung herunterladen.

 
 

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