Alte und neue Nazis wollen durch den Erfurter Nord marschieren.

Veröffentlicht am 14.08.2015 in Kampf gegen Menschenfeindlichkeit

Am Montag will die rechtsextreme Thügida (Thüringer gegen die Islamisierung des Abendlandes) durch den Erfurter Norden marschieren. Wieder einmal wollen die alten und neuen Nazis um Enrico Biczysko (Stadtrat der rechtsextremen NPD in Erfurt) ein Spaltung der Gesellschaft herbei beschwören.

Das gewählte Datum rückt die Veranstaltung in ein deutlich rechtsextremes Licht, denn traditionell gehen am 17.08. Nazis auf die Straße um den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu betrauern.

SPD Stadtrat Kevin Groß sagt dazu: Mit diesem Aufmarschversuch zeigt sich einmal mehr, dass Thügida keine Bürgerbewegung ist, sondern ein Sammelbecken alter und neuer Nazis. Deshalb wird es denen nicht gelingen mit ihren hassgeprägten und menschenverachtenden Parolen die Bevölkerung gegen eine humane Flüchtlingspolitik aufzuwiegeln.

Der Thügida-Aufmarsch trifft auf den Widerstand der Erfurter Zivilgesellschaft. Es wurde bereits eine Gegenkundgebung ab 18.00 Uhr an der Mainzer Straße Ecke Vilniuser Straße angemeldet. Die SPD ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich dem braunen Treiben im Erfurter Norden entschieden entgegenzustellen.

Denny Möller, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Erfurter Stadtrat dazu: Wir lassen es nicht zu, dass Immergestrige und Hasstouristen die Gäste und Bürger unserer Stadt einzuschüchtern versuchen. Gerade in Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Debatte zur Flüchtlingspolitik, das Grundrecht auf Asyl und einen humanen Umgang miteinander werden wir am Montag ein Zeichen gegen platte, braune Parolen setzen. Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten auf, gemeinsam als Zivilgesellschaft bunt, laut und entschlossen im Erfurter Norden zu protestieren.

 
 

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