v.l., Christoph Matschie, Prof. Dr. Thomas Deufel, Jochen Staschewski, Dr. Albrecht Schröter Der Neujahrsempfang der SPD Jena stand unter dem Zeichen einer erfolgreichen Stadtpolitik der letzten Jahre. Sowohl der Zeitungsbericht von Herrn Lutz Prager (08.02.2011) als auch die Berichterstattung in JenaTV geben einen Einblick in die politische Jahresauftaktveranstaltung der SPD Jena.
Bericht Neujahrsempfang JenaTV
Bericht Deutschland Today
Bericht in der OTZ vom 08.02.2011
Jenas OB Schröter wirbt für Erweiterung der Uni am Inselplatz
'Willkommen in der erfolgreichsten Stadt Ostdeutschlands!' Mit diesen Worten begrüßte gestern Abend ein bestens gelaunter Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter die Gäste des Neujahrsempfangs der SPD.
Jena. Die arbeitgebernahe Initiative Soziale Marktwirtschaft hatte Jena kürzlich ganz oben auf das Siegertreppchen gestellt, vor Potsdam, Dresden und Leipzig. Deutschlandweit kam die Saalestadt auf einen beachtlichen achten Rang, und Schröters Verwaltung hatte von den Unternehmern sogar so gute Noten erhalten, dass es für einen zweiten Platz reichte. Damit empfahl sich der OB seiner Partei für eine zweite Wahlperiode. "Wenn es die SPD will, werde ich mit großer Freude antreten", sagte Schröter in der Rathausdiele, die gemessen an der Zahl der erschienenen Gäste zu eng war.
Dann entwarf der OB vor den Vertretern der Universität, darunter Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke und Kanzler Dr. Klaus Bartholmé, für den Inselplatz noch einmal die Vision einer Erweiterung der Hochschule um einen Campus für Lehre und junge Unternehmen. Auch die Lösung der Probleme um das neue Baugebiet Hausberg versprach Schröter energisch anzugehen. "Wir brauchen dringend Wohnungen und Bauplätze für Wissenschaftler, die in Jena arbeiten und leben wollen", so der OB. Zum Thema Gebietsreform sagte Schröter, dass die Stadt niemanden vereinnahmen wolle. "Wir stehen aber bereit zur Zusammenarbeit und zum Zusammenschluss auf Augenhöhe", so das Signal des OB an benachbarte Kommunen.
SPD-Landeschef und Kultusminister Christoph Matschie parierte vor allem die Angriffe der FDP auf seine Bildungspolitik. Schulen zu erlauben, bis zur 7. Klasse keine Noten zu geben, sei nicht der Untergang des Abendlandes, "bei der FDP weiß man das allerdings nicht so genau". Dem "lieben Koalitionspartner" CDU empfahl er, Schulpolitik nicht vom Generalsekretär erklären zu lassen. Es gebe in der CDU Bildungspolitiker wie Jenas Bürgermeister Frank Schenker, die das besser könnten.
Lutz Prager / 08.02.11 / OTZ