DGB-Landesvorsitzender in Roßleben

Veröffentlicht am 10.08.2009 in Allgemein

Am 8. August weilte der DGB-Landesvorsitzende Steffen Lemme in Roßleben, um gemeinsam mit den Mitgliedern des SPD-Ortvereins und Dr. Andreas Räuber (SPD-Landtagskandidat) um Unterschriften für faire Löhne und eine Bundesratsinitiative des Freistaats Thüringen für einen gesetzlichen Mindestlohn zu werben. Er kam er auch mit Kleingärtnern und Anglern zum Thema Renaturierung der Altarme der Unstrut ins Gespräch. In den Diskussionen wurde das zögerlich Herangehen der Landesregierung an den geplanten Wiederanschluss der Altarme sehr kritisch bewertet. In den stehenden Gewässern ist Fischsterben immer noch an der Tagesordnung. Steffen Lemme sicherte den Gesprächspartnern zu, sich für eine schnellere Umsetzung des Anschlusses der Unstrutaltarme einzusetzen.

Darüber hinaus sprachen ihn Passanten auch auf die Unstrutbahnverbindung zwischen Artern und Naumburg an. Lemme erachtet die Wiederbelebung der Bahnverbindung bis nach Nebra vor allem wegen der gegenwärtig positiven touristischen Weiterentwicklung der Region für notwendig. Aber auch perspektivisch könnte diese Verbindung bei einer Wiederbelebung der Kaliindustrie eine wichtige Bedeutung erlangen. Er unterstützt die Interessengemeinschaft „Unstrutbahn“ in ihrem Bestreben diese Strecke wieder zu aktivieren.
Steffen Lemme freute sich über die Aufgeschlossenheit der Roßlebener. Zahlreiche Bürger unterstützten das Anliegen des DGB und der SPD sowie des Bündnisses zur Einführung von Mindestlöhnen. Insbesondere die Senioren baten um Unterstützung bei der Angleichung der Ostrenten an den Rest der Bundesrepublik. Angesichts des Einzugs der Rechten in zahlreiche Kommunalparlamente zeigten sich viele Gesprächspartner besorgt. Als Landesvorsitzender des Vereins Mobile Beratung in Thüringen für mehr Demokratie und gegen Rechtsextremismus e.V. (MOBIT) sicherte Lemme auch hier seinen weiteren konsequenten Kurs gegen Rechtsextremismus zu.

 
 

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