6. Saalfelder Dialog

Veröffentlicht am 22.02.2010 in Ankündigungen

20 Jahre Deutsche Einheit – Bilanz und Ausblick aus ökonomischer Sicht


Freitag, 19. März 2010
19:00 – 21:00 Uhr
Schlosskapelle Saalfeld
Schlossstraße 24
07318 Saalfeld

Der schnelle Weg zur Deutschen Einheit nach der erfolgreichen friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989 war politisch alternativlos. Tausende Menschen riefen laut „Wir sind ein Volk!“ und die außenpolitischen Rahmenbedingungen ermöglichten die Vereinigung der beiden Deutschen Staaten am 3. Oktober 1990, die ein gutes Jahr vorher niemand in naher Zukunft für möglich gehalten hätte. Die ökonomischen Folgen dieses schnellen Einigungsprozesses aber waren vielfältig und für viele Regionen Ostdeutschlands hart. So richtig der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl die Chance zur Deutschen Einheit damals mutig ergriffen hat, so falsch war sein Ausspruch, in Ostdeutschland würden schon bald „blühende Landschaften“ entstehen.

Mit dem Abstand von 20 Jahren lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem 6. Saalfelder Dialog dazu ein, über die wirtschaftliche Seite der Deutschen Einheit nachzudenken. Welche Fehler sind damals gemacht worden? Welche positiven Entwicklungen hat die ostdeutsche Wirtschaft in den vergangenen 20 Jahren genommen? Wo steht die Thüringer Wirtschaft heute, nach oder noch mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise? Und was braucht die ostdeutsche, speziell die Thüringer Wirtschaft gegenwärtig für Wachstum und Beschäftigung in der Zukunft? Darüber diskutiert der Gastgeber der Saalfelder Dialoge, Christoph Majewski, mit dem Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig und dem Wirtschaftswissenschaftler Jakob von Weizsäcker. Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen!


Programm:

19:00 Uhr: Begrüßung durch Dr. Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung

19.05 Uhr: Einführung durch Christoph Majewski, Moderator

19:10 Uhr: 20 Jahre Deutsche Einheit – Bilanz aus Ausblick aus ökonomischer Sicht, Christoph Majewski im Gespräch mit:
Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie
Jakob von Weizsäcker, BRUEGEL-Institut, Brüssel

20:30 Uhr: Gespräch mit den Referenten und dem Publikum

21:00 Uhr: Ende der Veranstaltung


Hintergrund

Die Saalfelder Dialoge wurden von Christoph Majewski – unterstützt durch die SPD Saalfeld – als Gesprächs- und Diskussionsrunde zum 20jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Ostdeutschland ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe stehen persönliche Erinnerungen, Zeitzeugenberichte und Reflektionen der Gäste über die damalige Zeit. Seit Oktober 2009 finden die Saalfelder Dialoge in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt und ermöglichen weiterhin einen regionalen und menschlichen Zugang zu den Ereignissen in Deutschland vor 20 Jahren, wobei Bürger/innen und Prominente gleichermaßen zu Wort kommen.

 
 

Homepage Saalfelder Dialoge

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