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Europa wird konkret. Beispiel 53: Galileo Satellitennavigation. Die Europäische Union baut eine eigene zivile Satellitennavigation auf. Dieses soll Daten zur exakten Positionsbestimmung liefern und eine bessere Alternative zum US-amerikanischen GPS und dem russischen GLONASSS sein.
Im Jahre 2003 wurde der erste Entwurf zur Finanzierung des Vorhabens verabschiedet. Neben den EU-Ländern beteiligen sich zum Beispiel China, Indien, Israel, Schweiz und die Ukraine am Galileo-Projekt. Sitz der Galileo-Agentur GNSS ist das tschechische Prag.
Leider hängt man dem Zeitplan hinterher. Da die Ortung ausschließlich über eigene Satelliten stattfindet kommt es oft zu Verzögerungen durch missglückte Raketenstarts und fehlgeschlagene Tests. Mit einem Start von Galileo ist etwa 2015 zu rechnen.
Sobald es online ist kann es auf den Zentimeter genaue Ortsangaben übermitteln und ist somit in unzähligen Anwendungsbereichen von Vorteil.
Das Foto-Projekt „100 mal Europa“ des Spitzenkandidaten Jakob von Weizsäcker zeigt, wie stark Europa den Alltag seiner Bürgerinnen und Bürger berührt. Was die SPD plant, um Europa noch lebenswerter zu gestalten, erfahren Sie hier: Infos zur Europawahl.
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