Zu den angekündigten Änderungen in der Thüringer Familienpolitik und deren Auswirkungen für Jena sagte SPD-Kreisvorsitzende Sabine Hemberger:
?Die CDU schafft es Familien zu belasten und gleichzeitig Arbeitsplätze abzubauen. Das ist das wahre Familienkonzept der CDU: In die Taschen der Eltern greifen und Kindergärtnerinnen auf die Straße setzen. Wenn alles so kommt, wie Althaus angekündigt hat, dann sind in Thüringen 1.450 Kindergärtnerinnen von Arbeitslosigkeit bedroht. Wenn man diese Zahl auf Jena herunter rechnet, dann sind 30 bis 50 Stellen in Jena gefährdet.
Die SPD trägt diesen familienpolitischen Wahnsinn nicht mit. Wir werden den 1. Mai dazu nutzen, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Wir werden dafür sorgen, dass die Schiebereien und Tricksereien der CDU aufgedeckt werden. Bei diesem Thema gibt es für uns auch keine Kompromisse. Es ist vollkommen klar, dass gespart werden muss. Aber bitte doch an der richtigen Stelle. Statt bei Erziehung und Betreuung zu kürzen, sollte doch endlich eine echte Verwaltungs- und Gebietsreform angepackt werden. Dort liegen die Einsparpotentiale.
Wer bei Kindern spart und Erzieherinnen auf die Straße setzt, der macht keine Familienpolitik sondern das Land kaputt.
Rechnet man alle direkten und indirekten familienpolitischen Leistungen des Landes zusammen, stellt man fest, dass die CDU-Landesregierung den Thüringer Familien 46 Mio. Euro streicht. Für die Jenaer Kinder macht das ein Minus von über 2 Millionen Euro.?