Wieder klingelt mein Wecker tief in der Nacht. Ich hole Brötchen vom Frömstedter Bäcker und fahre nach Apolda. Mit meinem Team verteile ich im Robert-Koch-Krankenhaus die Frühstücksbrötchen an die Krankenschwestern und Pfleger, die gerade Dienstbesprechung haben. Das Personal ist sichtlich überrascht. Letzte Station der Aktion „Frühstücksbrot bei Morgenrot“ ist die Rettungswache, wo wir noch einen Kaffee bekommen.
Die Sanitäter beklagen, dass es seit 8 Jahren keine Lohnerhöhung gegeben hat. Als Gewerkschafter rate ich ihnen, sich besser zu organisieren.
Weiter geht’s ins Gewerbegebiet B 87. Dort spreche ich mit den Geschäftsführern des Textilrecyclingbetriebs Resales und dem Geschäftsführer von Papalina.

Im Anschluss besuche ich die Koordinatoren des Mehrgenerationenhauses Apolda. Träger ist die Stadt. Frau Weber, die Leiterin der Einrichtung bittet mich nach Auslaufen der fünfjährigen Förderung durch den Bund dafür zu sorgen, dass das Haus weiter existieren kann. Die Einrichtung ist derzeit in vier Häusern untergebracht. Ende 2010 sind dann Bibliothek, Frauenzentrum und Seniorenclub unter einem Dach beheimatet. Die Idee des Mehrgenerationenhauses für alle Generationen Treffpunkt zu sein, Veranstaltungen anzubieten und vorhandene soziale Angebote zu kompensieren, ist genial. Es geht um Kommunikation, um gegenseitige Hilfe und Unterstützung, um das Miteinander von Alt und Jung.
In einem anderen Raum des Mehrgenerationenhauses trifft sich eine Gruppe der IGM-Senioren. Trotz Termindruck will ich dort natürlich vorbeischauen. Die Gewerkschaftssenioren treffen sich einmal im Monat zu einer thematischen Veranstaltung. Diesmal ist das Thema offen und die Senioren nutzen die Gelegenheit, mich zu meinen politischen Zielen zu befragen.

im Gespräch mit den IG Metall - Senioren
Danach fahre ich weiter nach Roßleben in die AWO-Kindertagesstätte.