Frauenpreis der SPD- Parlamentarierinnen geht an Geli Männel

Veröffentlicht am 20.03.2017 in Allgemein

Angelika Männel (3.v.r.) erhält den Frauenpreis im Beisein von Iris Gleicke, Heike Taubert u. Gerd Grüner Bild: R. Rech

Selbst aktiv werden und nicht nur zusehen, das ist das Credo von Angelika Männel. Mit Blick auf die zahlreichen Geflüchteten, unter ihnen auch so viele Kinder, erklärt sie, dass "wir doch jeden Tag sehen was in der Welt geschieht." Jeder könne einen kleinen Beitrag leisten, damit es diesen Menschen besser geht, die auch in der Residenzstadt und im Landkreis Zuflucht gefunden haben. Angelika Männel ist selbst Tochter eines nach dem Zweiten Weltkrieg Geflüchteten. Sie wurde aktiv, nachdem sie bei einer Greizer Demonstration für eine menschenwürdige Integrationspolitik einen afghanischen Flüchtling kennenlernte.

Neben ihrem Engagement als Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Greiz, kümmert sie sich um die Integration von Flüchtlingen und die Arbeit mit geflüchteten Frauen. Dabei ist nicht nur die Vermittlung der deutschen Sprache wichtig, sondern auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, vom gemeinschaftlichen Kochen bis zur Arbeit im heimischen Garten. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz wurde ihr der zehnte Thüringer Frauenpreis der SPD- Parlamentarierinnen verliehen. Nachdem sie bei der offiziellen Veranstaltung in Gotha nicht dabei sein konnte, kam die Schirmherrin, SPD- Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke, zur Ehrung am Freitagabend nach Greiz: "Es ist ein Preis von Frauen für Frauen, die sich über die eigenen Interessen heraus für andere engagieren – und Angelika Männel ist dafür ein hervorragendes Beispiel."

Vorgeschlagen wurde die 66- Jährige, selbst früher Geschäftsführerin der Regionalgeschäftsstelle der SPD, von ihrer langjährigen Parteikollegin, der Thüringer Finanzministerin Heike Taubert (SPD). "Du hast etwas gefunden, das ans Herz geht", hob sie Männels Engagement hervor. Auch Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) lobte, wie sie das Greizer Awo- Begegnungszentrum seiner Bestimmung nach mit Leben fülle.

Sichtlich gerührt und noch immer erstaunt über die Ehrung, freute sich Angelika Männel für die Anerkennung ihrer täglichen Arbeit. "Alles was man gibt, bekommt man dreifach zurück", erklärte die Greizerin mit Blick auf die von ihr betreuten Flüchtlingsfamilien, mit denen sie Freude und oft der Bürokratie geschuldetes Leid teilt. "Es fühlt sich mit euch wie Familie an", betonte Männel und dankte zudem ihrem Mann für die gegebene Kraft und Liebe, aber auch der Awo für die moralische Unterstützung.

Abschließend richtete sie aber auch einen Appell an andere sich zu engagieren – und an die Regierung, ihre Abschiebepraxis zu überdenken. "Niemand verlässt seine Heimat ohne triftigen Grund und Flüchtlinge sind eine Bereicherung für unsere alternde Gesellschaft."

Den mit 1000 Euro dotierten Preis teilt sich Angelika Männel mit Undine Zachlot aus Erfurt, die den Preis bereits im Januar in Empfang nahm.

Quelle Bilder: Rebecca Rech /OTZ (20.3.2017)

 
 

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