Christoph Strässer zu Gast in Erfurt (Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke))
Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein Grundrecht aller Menschen sowie ein Grundwert jeder Demokratie. Weltweit sind in vielen Staaten und Regionen Frauen benachteiligt, unterdrückt und entrechtet. Sie sind ebenso von Flucht vor Kriegen betroffen. Gleichzeitig ist in der UN-Charta belegt, dass Frauen einen ganz wesentlichen und oft sogar den entscheidenden Beitrag am Wiederaufbau von Gesellschaft nach Krisen und Kriegen leisten.
Von der Stärke von Frauen sollte und muss die Weltgemeinschaft viel stärker profitieren – wenn sie ihnen gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen will. Um dieses Ziel zu erreichen, muss es nicht nur gesetzlich verankert sein, sondern wirksam auf alle Bereiche des Lebens angewendet werden. Trotz formaler Anerkennung und zahlreicher Fortschritte ist die Gleichstellung von Frauen und Männern im Alltag noch immer nicht Realität geworden. Frauen und Männer genießen in der Praxis nicht dieselben Rechte. Gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ungleichheiten bestehen weiterhin, etwa bei Löhnen und Gehältern sowie bei der politischen Vertretung, in der Frauen unterrepräsentiert sind.
Es ist uns gelungen, MdB Christoph Strässer, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung sowie Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, als Referenten zu gewinnen.
Nach einem Impulsreferat möchten wir, moderiert von Sandy Kirchner, in die Diskussion über die Ziele und unsere Entfernung zu den Zielen der UN-Charta mit Helena Eisner (Landesfrauenrat Thüringen), Madeleine Henfling (Flüchtlingsrat Thüringen) und Dr. Babette Winter (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) einsteigen. Eine Betrachtung der Frauenrechte unter der Berücksichtigung der derzeitigen Flüchtlingssituation wird dabei nicht zu kurz kommen.
Das Salongespräch der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) findet am
Freitag, den 13.2.2015 um 17 Uhr im Café Nerly
(Marktstraße 6, 99084 Erfurt) statt.