Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa- Was geht uns das an?“ der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen wurden Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance und Jakob von Weizsäcker, Spitzenkandidat der SPD Thüringen für die Europawahl 2014 zu Vorträgen und einer anschließenden Diskussion ins Collegium Maius Erfurt eingeladen.
Die Redner widmeten sich in ihren Vorträgen der Eurokrise, deren Auswirkung auf Deutschland und Thüringen sowie Lösungsansätzen und Entwicklungen.
Vor knapp einhundert Besuchern betonte Gesine Schwan in ihren Ausführungen zur Eurokrise die Notwendigkeit eines gemeinsamen europäischen Bewusstseins, welches insbesondere durch gemeinsame länderübergreifende Projekte gefördert werden soll. Dabei sei besonders die direkte Teilhabe der BürgerInnen für das weitere Zusammenwachsen Europas wichtig.
Jakob von Weizsäcker skizzierte in seinem Vortrag die möglichen Entwicklungspfade für Europa in den kommenden Jahren und stellte dazu die Überlegungen der Glienicker Gruppe zu einer Euro-Union vor. Dabei sprach er sich für ein Europa der Bürger - nicht der Banken aus.