Beitrag von Karin Müller, ausgehend von der Einwohnerversammlung am 05.01.2012 in Benshausen
Gute Vorbereitung für Bürger wichtig
Wie die Bevölkerung von Benshausen ihr Mitspracherecht und ihr Informationsrecht für die Zukunft ihres Ortes wahrnimmt, das hat mich als Fraktionsvorsitzende der SPD im Suhler Stadtrat sehr interessiert. Deshalb habe ich, wie vor ca. einem Jahr auch, an der Einwohnerversammlung am 5. Januar 2012 in Benshausen teilgenommen. Da sich der Suhler Stadtrat per Beschluss positioniert hat, mit anderen möglichen Partnern für Fusionen gesprächsbereit bzw. gesprächsaktiv zu sein, war und ist für mich als Suhler Stadträtin natürlich auch die Stimmung und Meinung, das Für und Wider, der Benshäuser Bevölkerung als möglicher zukünftiger Partner Suhls wichtig.. Kontakte und Gespräche hatte es ja im Vorfeld gegeben. Positiv angetan war ich von der Arbeit der Kommission, die verschiedene detaillierte Betrachtungen und Vergleiche von wichtigen infrastrukturellen, gesellschaftlichen und sozialen Einrichtungen aller infrage kommenden künftigen Partner für Zusammenschlüsse auf Papier bzw. in Wort und Bild während der Einwohner-versammlung dargestellt hat. Und so etwas ist für die Bürger wichtig, denn sie interessieren nun mal die konkreten Dinge des Lebens, was verändert sich für mich, für meine Familie zum Positiven wie ggf. auch zum Negativen. Vor allem hat für alle interessierte Bürger die Einwohnerversammlung damit eine Diskussionsgrundlage geliefert, um in den nächsten Wochen sich auch noch untereinander auszutauschen und auf weitere sich ergebende Fragen noch Antworten vor der Entscheidung zu erhalten. Deshalb sah ich auch eine terminliche Verschiebung für eine Entscheidung für angebracht. Dass für eine Eingemeindung nach Suhl für Benshausen Vorteile herausgestellt wurden, genauso wie für Zella-Mehlis oder Zusammenschluss mit einer VG, macht es den Bürgern nicht leicht, ist aber gelebte Demokratie, die die Bürger für die Zukunft ihres Ortes nutzen sollten. Dass bislang vor Jahren nach Suhl eingemeindete Orte, wie z.B. Goldlauter-Heidersbach, Dietzhausen, Wichtshausen oder Vesser per vertraglicher Regelungen bestimmte Grundlagen erhalten haben und diese damit nicht schlecht gefahren sind, werden diese Ortsteile bestätigen können. Das heißt jedoch nicht, dass künftig , überwiegend hervorgerufen durch demografische Veränderungen, nicht auch infrastrukturelle Anpassungen erfolgen müssen. Aber da kommt es wieder darauf an, wie beziehe ich die Bevölkerung in diesen Prozess ein und wie kann ich notwendige Veränderungen durch kluge andere Lösungen für die Bürger akzeptabel gestalten.
In der Diskussion trat ja auch die generelle Frage nach dem Warum der Aufgabe der Eigenständigkeit auf. Dazu hat die Landesgesetzgebung Regelungen getroffen, deshalb lohnt in diesem Punkt kein Rückwärtsschauen, sondern für die Bürger das am geeignetsten herauszuarbeitende Zukunftsgestalten. Wohin da im Falle Benshausen die Reise geht, ist für die Bürger keine einfache, aber demokratisch mögliche und auch wahrzunehmende Entscheidung und Demokratie ist nun mal nicht einfach. Die herausgearbeiteten Argumente können eine Entscheidung erleichtern und wir Suhler würden Benshausen willkommen heißen.
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