
Die gegenwärtig diskutierte neue Beitragsordnung für nicht in Jena beheimatete Kinder und Jugendliche stößt gleich aus mehreren Gründen auf unsere Ablehnung. Zuallererst lehnen wir eine Einstellung entschieden zurück, die eine Abweisung von Gastschülern mit Kapazitätsproblemen begründet. Eine Kind aus Bucha oder Rothenstein hat den selben Anspruch auf individuelle künstlerische Förderung wie ein Jenenser Kind, unterstreicht Christian Gerlitz, der Vorsitzende der SPD Jena Mitte-West. Nicht zuletzt aus ökologischen Gründen ist offensichtlich, das man hier nicht auf Einrichtungen der Landkreise in Weimar oder Eisenberg verweisen kann. Kinder und Ihre Eltern können nicht die leidtragenden sein, wenn (dringend reformierungsbedürftige) Thüringer Gebietskörperschaften keine einvernehmliche Lösung zu finden scheinen. In anderen Gemeinden wie Gera ist dies auch möglich, hier beteiligen sich die Landkreise an der Finanzierung der Geraer Musikschule. Dies wäre - auch im Hinblick auf den nötigen Ausbau der Kapazitäten an Jenas Musikschule - auch bei uns dringend geboten. Es liegt in unseren Augen jetzt in der Verantwortung des Bürgermeisters und der Landräte eine Lösung zu finden, die außerhalb Jenas wohnende, aber oftmals hier Ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt habende Mitbürger nicht diskriminiert.










