BEITRAG von TORSTEN HAß zur Debatte zu den Geldern in den Ortsteilen in der TA vom 21.07.2011
Liebe Kommentarleser und -schreiberschaft,
dieses verstecken hinter Pseudonymen bzw. Aussagen tätigen ohne genannt werden zu wollen im eigentlichen Beitrag finde ich total daneben. Ich finde es erst einmal wichtig mit einigen Vorurteilen bzw. Unterstellungen aufzuräumen:
1. Wenn SEBASTIAN auch überlegen und nachsehen würde, dann würde seine Aussage von fehlender Legitimation sofort nicht fallen. Auf www.erfurt.de[https://freemailng9904.web.de/online/msg/www.erfurt.de] kann man unter Wahlen alle Ergebnisse ansehen. Am Moskauer Platz z.B. 2.374 Wählerinnen und Wähler, davon 1.715 auf den Ortsteilbürgermeister und 659 auf weitere Kandidaten. Dann diskutiere ich gern über Legitimation weiter.
2. Herr Alterfurter! Der angeführte Herr Ortsteilbürgermeister ist eine Frau, heißt Edith Gottwald und hat für ihren Ortsteil mit viel Engagement in den vergangenen beiden Jahren mehr erreicht als alle ihre peinlichen Kommentare zusammengenommen.
3. Alles Geld was die Ortsteile ausgeben steht NICHT zusätzlich zur Verfügung. Die Stadtverwaltung (der nach ThKO auch der Stadtrat und damit Michael Panse angehört) ist verpflichtet im Stadtgebiet Schäden an Fußwegen, Schuleinfahrten, Straßenübergängen etc. zu beheben. Insoweit wird den Ortsteilen KEIN zusätzliches Geld bereit gestellt. Das was auf dem Anger, dem Domplatz, im Borntal, um das Stadion passiert sind die selben Mittel, die in den Ortsteilen teilweise dem Ortsteilrat zur Entscheidungs- und Prioritätensetzung übergeben werden. Die Ortsteilvertretungen sind einfach nur näher am geschehen, können Dringlichkeiten einschätzen und durch die zur Verfügung gestellten §4 Mittel Dinge anschieben.
4.Ähnlich verhält es sich mit den §16 Mitteln für die Arbeit in den Ortsteilen. Für den Moskauer Platz betrifft dies die Unterstützung von drei Kindergärten, vier Schulen, drei Seniorentreffs, dem Träger des Stadtteilzentrums und einer Vielzahl weiterer Kultur-, Sport- und Fördervereinen. Der Großteil der Mittel welche die Stadt vom Rathaus aus an diese Institutionen verteilen müsste werden nun den tatsächlichen Bedarfen vor Ort entsprechend über den Ortsteilrat verteilt und stehen nicht zusätzlich zur Verfügung. Warum das bei Frau Pietsch gut sein soll, aber am Moskauer Platz (nach Meinung einiger KommentatorInnen) zu verdammen ist verstehe ich nicht.
5. Den Mehrwert durch die neuen Ortsteilvertretungen (Moderation von Prozessen vor Ort, Mittelvergabe im direkten Austausch mit den Betroffenen, Prioritätensetzung aus eigenem Erleben von dort wohnenden Vertretern der Bürgerschaft, wöchentliche Sprechstunden und Hilfen vor Ort für Bürgerinnen und Bürger und ihre individualisierten Problemlagen, tägliches Abholen von Einwohnern des Ortsteils in ihren Problemlagen und Aufnehmen dieser Anregungen in das tagtägliche handeln vor Ort, Vertretung des Ortsteils in den verschiedensten städtischen Gremien, dem Stadtrat, den Ausschüssen und Arbeitskreisen um dem Ortsteil in das Bewusstsein der Stadt zu rücken, und und und) ist gar nicht mit Geld zu bewerten und übersteigt diese kleinliche Diskussion um mehrere Potenzen.
6. und zum Schluß auch noch eine Bemerkung zu "tango". Menschen wie sie sind es die "abstempeln und diffamieren". Kommen Sie doch einfach mal in einen Ortsteilrat (15.08.2011) oder die Stadtteilkonferenz (15.09.2011) des Moskauer Platzes oder suchen sich die Termine der anderen Ortsteile heraus und schauen sie sich an was in den letzten beiden Jahren im Erfurter Norden passiert ist, dann würden Sie diesen Unsinn zum Quadrat nicht schreiben!
Ich hoffe das der Micha seinen Kommentar von gestern Abend ernst meint und nicht spalten will! Ich bin dann sehr auf das handeln in den nächsten Wochen gespannt und gehe davon aus das die TA und Herr Krüger das weiter im Blick behalten werden!
Danke










