Für Unterstützung Volleyball Nachbarn nicht verprellen, sondern gemeinsam handeln

Veröffentlicht am 01.10.2017 in Steuern & Finanzen

01.10.2017. Wie FW berichtete, hat die Mehrheit des Stadtrates (Fraktionen Linke, CDU, SPD ) sich für einen Sponsoringvertrag der CCS GmbH mit dem VfB Suhl Lotto Thüringen ausgesprochen.Eine ähnliche Werbevereinbarung hatte vorher bereits der Landkreis Schmalkalden-Meiningen dem Suhler Volleyballteam signalisiert, damit der Spielbetrieb für die kommende Saison gewährleistet werden kann.

Nun versuchen die Freien Wähler (FW v. 06.09.2017)  mit diversen Rechtfertigungen ihre Ablehnung dieses Sponsoringvertrages zu begründen. Das steht ihnen zu. Dass wir alle für den Sport, ob Schulsport, Vereins- und Wettkampfsport,  insgesamt in unserer Stadt Verantwortung tragen und diese auch wahrnehmen, steht außer Frage und dafür setzen sich auch die drei Fraktionen, die mit dem Sponsoringvertrag einen sportlichen Leuchtturm in unserer Stadt unterstützen wollen, ein. Eine Bundesligamannschaft in einer Stadt und Region zu haben, tut dem Ruf der Stadt und der Region gut, verleiht dem sportlichen Nachwuchs positive Impulse. Wir konnten eine sehr hohe Förderung für dieSanierung der Sporthalle Wolfsgrube durch das Land erreichen. Die Sanierung der Wolfsgrube, die für die Stadt ohnehin in vielen Bereichen angestanden hätte, wird so durch den Volleyball mit einer hohen Förderung unterstützt. Zugute  kommt diese Sanierung natürlich in erster Linie auch dem Schul- und Vereinssport. Nun tun die Freien Wähler die Auffassung kund, „ Profi-Volleyball braucht mehr Partner aus der Region“, dem können wir nur zustimmen. Deshalb verwundert umso mehr und steht dem auch entgegen, dass der Suhler Oberbürgermeister geäußert hatte, das werbevertragliche Engagement des Landkreises Schmalkalden-Meiningen für den VfB 91 Suhl müsse ja wohl durch die zuständige Kommunalaufsicht im Landesverwaltungsamt in Weimar hinsichtlich seiner Rechtmäßigkeit untersucht bzw. überprüft  werden. Tatsächlich wurde der Landkreis Schmalkalden-Meiningen durch die zuständige Kommunalaufsicht in Weimar aufgefordert, sein Engagement für den Volleyball zu begründen und Erläuterungen dazu abzugeben. Nun da Freie Wählerund der Oberbürgermeister in Suhl sehr eng zusammenarbeiten, erhebt sich schon die Frage, wie sich eine solche Handlungsweise mit der Forderung der Freien Wähler nach Beteiligung von Nachbarkommunen und Partnern aus der Region vereinbaren lässt. Es sollte dann nicht verwundern, wenn Partner verprellt werden, die ihre Unterstützung durch Sponsoring zugesagt haben bzw. es vorhaben. Einem gedeihlichen Zusammenwirken in der Region generell und auch hier für den Sport, in diesem Falle dem Volleyball, dürfte das nicht sehr förderlich sein. Welches Vertrauen weckt das bei möglichen anderen Sponsoren aus der Region, sich für eine Unterstützung zu entscheiden? Dass  durch die Bauverzögerung bei der Sporthalle Wolfsgrube der Nachbarlandkreis nicht nur mit der Bereitstellung der Sporthalle in Meiningen, sondern auch mit Hallenzeiten  in Oberhof und Zella-Mehlis unterstützt,  ist dabei ebenso begrüßenswert, damit der Trainings- und Spielbetrieb für die Frauenbundesliga-mannschaft im Volleyball aufrecht erhalten werden kann.

Dass durch den Ausfall der Wolfsgrube auch in der Stadt Suhl mit einem hohen Organisationsaufwand  in den vorhandenen Sporthallen der Schul- und Vereinssports gewährleistet werden kann und auch Trainingsstunden für den Volleyball möglich sind, soll in diesem Zusammenhang auch gewürdigt werden. Das ist auch das Anliegen der Fraktionen.  

Wir werden auch künftig, mit oder ohne Gebietsreform, in der Region viele Aufgaben im Interesse und den Wünschen unserer Bürger entsprechend, nur noch gemeinsam zum Erfolg bringen. Das heißt aber  aufeinander zugehen, miteinander reden undgemeinsam nach Lösungen suchen. Das heißt vor allem, dass die Verwaltungen der betreffenden Gebietskörperschaften, hier Suhl, Meiningen, Zella-Mehlis und Landkreis Schmalkalden-Meiningen, aufeinander zugehen. Der Volleyball könnte ein Beispiel sein.

 

Karin Müller, Fraktionsvorsitzende der SPD

André Knapp, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP-Fraktion

Philipp Weltzien, Fraktionsvorsitzender Die Linke

 
 

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